Archiv des Autors: Susanne Tofern

Neues aus unserer Partnergemeinde Chamkoroma

Die neuen Schulräume sind fertig! Zu Beginn des neuen Schuljahres (in Tansania beginnt dieses immer Anfang Januar) waren auch die Schulbänke und -tische fertiggestellt, für deren Anschaffung wir vergangenes Jahr so viel Spenden erhalten hatten, dass die neu gebauten Schulräume seit Beginn dieses Jahres in Gebrauch sind.


Vor der Renovierung

Einer der beiden neu erbauten Räume wird als Lehrerzimmer genutzt, dafür wurde ein bisher als Lehrerzimmer genutztes Klassenzimmer zum Kindergarten umfunktioniert (ich berichtete nach meiner Reise 2017 von der kleinen Wellblechhütte, in der der Kindergarten, also die Vorschule untergebracht war.  Den anderen Raum, ein großes Klassenzimmer, belegen Schüler der Abschlussklasse. Ich vermute, dass dies bewusst so geschehen ist, weil die ältesten Kinder am pfleglichsten mit dem neu erstellten Mobiliar umgehen :-).

Neues Klassenzimmer

Allen Spendern/-innen, die dazu beigetragen haben, diese überaus angespannte Schulraumsituation zu entlasten, sei im Namen aller Mitarbeiter/-innen der Tansania-Arbeitsgemeinschaft herzlichst gedankt! Immer wieder habe ich in den vergangenen Monaten von unserem Partnerschaftbeauftragten in Chamkoroma gehört, wie dankbar  die Gemeinde für diese Hilfe ist, aber auch mit wie viel Eigeninitiative der Lehrer, Schüler und deren Eltern an der Fertigstellung der Räume gearbeitet wurde. Ich glaube, dass wir mit unserem Engagement gezeigt haben, wie wichtig uns schulische Bildung ist. Wer lesen, schreiben und rechnen kann, ist heutzutage darüber hinaus in der Lage, sein Wissen durch die Nutzung moderner Medien wie z. B. das Internet (jedes größere Dorf in Tansania verfügt darüber) ohne große Kosten zu erweitern und an wertvolle Informationen zu gelangen, die die beruflichen Perspektiven zusätzlich verbessern können.

Da wir die Primary School  in Chamkoroma auch in Zukunft unterstützen wollen, sei es durch ein weiteres Klassenzimmer oder die Anschaffung von Lehrmaterial, sind wir weiterhin auf IHRE SPENDE angewiesen:
Evangelische Kirchengemeinde, IBAN DE 44 7105 2050 0000 5988 62, Verwendungszweck: PAMITA-Primary School Chamkoroma
Weitere Informationen erhalten Sie bei Cordula Gronemann Tel.08641-697333

Klausur des Kirchenvorstands

Die Evangelische Kirchengemeinde Marquartstein hat im Oktober 2018 ihren neuen Kirchenvorstand gewählt. Dem Kirchenvorstand gehören nun an Beate Ammer-Schönhaar, Barbara Döring, Dagmar Hibsch, Thomas Maerkl, Brigitte Ruhani, Markus Schmutz, Ursula Scriba und Dr. Astrid Steinkuhl, sowie natürlich Pfarrer Rainer Maier und Diakon Michael Sörgel. Zum Kennenlernen und Einstimmen auf die neue Amtsperiode trafen sich im Frühjahr 2019 alle Mitglieder für ein Wochenende zu einer ersten Klausur im Kloster Maria Eck. Schon für den vorherigen Kirchenvorstand war das jährliche Treffen dort zu einer lieben Tradition geworden. Die Abgeschiedenheit und Ruhe des Klosters bietet beste Voraussetzungen, um sich auf die kirchliche Arbeit einzustimmen.

Kirchenvorstand 2018

Von links nach rechts: Beate Ammer-Schönhaar, Diakon Michael Soergel, Markus Schmutz, Dr. Astrid Steinkuhl, Dagmar Hibsch, Irene Glück, Ursula Scriba, Thomas Maerkl, Brigitte Ruhani, Pfarrer Rainer Maier, Barbara Döring

Unter der Leitung von Stefan Sachs wurden verschiedene Ideen und Vorschläge erarbeitet, um die Gemeinde für alle Interessierten noch attraktiver zu gestalten. So werden auch in diesem Jahr wieder die „Krassen Tage“ mit einem Lobpreisgottesdienst stattfinden. Außerdem möchte man insbesondere die neu zugezogenen Gemeindeglieder ansprechen, besonders junge Familien. Die vielen verschiedenen Gottesdienstangebote sollen deutlicher für die Öffentlichkeit erkennbar werden.

Im Blick auf das ehrenamtliche Engagement in der Kirchengemeinde wurde deutlich, dass man durch diese Tätigkeit nicht nur anderen etwas Gutes tut. Die Mitarbeitenden bekommen durch diese sozialen Kontakte auch für sich sehr viel zurück.

In den zwei Tagen mit gemeinsamer Arbeit und gemütlichen Abenden konnte eine gute Harmonie zwischen den alten und neuen Mitgliedern des Kirchenvorstandes hergestellt werden, so dass alle sehr positiv auf die kommende Amtsperiode blicken.

Liturgischer Online-Kalender

Kein Tag wie jeder andere: neuer Liturgischer Kalender online

• Welcher Feiertag ist am kommenden Sonntag?
• Wie lautet der Wochenspruch und welcher Predigttext erwartet mich?
• Wann ist der nächste hohe Festtag?

Auf diese und andere Fragen gibt der neue Liturgische Kalender der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) und der Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) Auskunft, der zum Beginn des neuen Kirchenjahres online gegangen ist.
Das Angebot eignet sich sowohl für den liturgisch interessierten Laien als auch für den haupt-und ehrenamtlichen Anwender in der Gemeinde. Folgerichtig ist es im Netz unter zwei Adressen zu finden: www.gottesdienst-verstehen.de und www.kirchenjahr-evangelisch.de. „Damit stellen ELKB und VELKD ein Serviceangebot bereit, das als Nachschlagewerk zur Gottesdienstgestaltung und liturgischer Feste und Feiern dienen kann“, erklärt Gundolf Holfert, der bei der VELKD die Internetarbeit verantwortet und für das Projekt zuständig ist.

Der Kalender bietet einem umfassenden Überblick über alle relevanten Feiertage des evangelischen Kirchenjahres. Für alle Feiertage sind Lesungstexte, Wochenlieder zum Nachhören, Psalmen, Predigttexte und das vorgelesene Evangelium verfügbar. Sonntage mit ähnlicher Themensetzung lassen sich schnell finden. Zusätzlich ist eine Vorschau über das Datum sämtliche Feiertage bis 2020 möglich. Wer möchte, kann den Kalender über eine interaktive Schaltfläche (Widget) in seine Internetpräsenz einbinden.
„Wir wollen sowohl Einsteigern als auch Profis mit unserem Angebot ansprechen. Auch deshalb haben wir uns für eine selbsterklärende Benutzerführung entschieden, die so wenige Klicks wie möglich bis zur gesuchten Information braucht“, erläutert Andrea Seidel, Internetreferentin der Bayerischen Landeskirche. „Nur mit einer einfach zu handhabenden und attraktiven Seite kann es gelingen, Begeisterung für liturgische Traditionen und gelebte Spiritualität zu wecken“, ergänzt ihre Kollegin Pfarrerin Anne Lüters.