Am 5. Juli 2017 war es soweit, das nagelneue Diakonie-Elektroauto wurde in Dienst gestellt.

Autosegnung 007Autosegnung 014Autosegnung 002Eine kleine ökumenische Feierstunde bildete den erfolgreichen Abschluss eines Projektes das Sigmund Scriba mit Liebe, Engagement, Weitsicht und Umsicht geleitet hat. Geistlichkeit, Sponsoren, Gemeindeglieder, Presse und  Umwelt-Interssierte freuten sich über diesen vorzeigbaren wichtigen Schritt der den Willen zum verantwortungsvollen Umgang mit Schöpfung, Klime und Umwelt unterstreicht, Wir  blickten unter die Motorhaube, diskutierten über Batterien, Reichweite und Fahrgeräusche und waren allesamt der Meinung, sich bei einer sehr guten Sache eingebracht zu haben. Wenn Sie hier weiterlesen erfahren Sie vieles über den Ablauf der gesamten Aktion.

Kleine Rückschau auf die Fundraising-Aktion für das Elektro-Auto der Diakonie im Achental

Wir fahren täglich, 365 Tage im Jahr, ca. 60-80 km im Achental „Essen auf Rädern“ aus. Dieser Dienst der Diakonie, der bereits 25 Jahre besteht,  kommt “ ohne Ansehen der Konfession und Herkunft“ jedem zu Gute, der ihn benötigt. Daher war es naheliegend über die Anschaffung eines Elektro-Autos für „Essen auf Rädern“  nachzudenken. Mit fachkundiger Hilfe kamen wir auf einen Renault Zoe, ideal für unseren Dienst, aber die Finanzierung war natürlich eine hohe Hürde. Da wir nach Abzug des staatlichen Umweltbonus und Inzahlungnahme unseres bisherigen Autos einen Finanzbedarf von fast 19.000 € für das Auto und die Ladestation hatten, wollten wir die Gewerbetreibenden im Achental um Spenden bitten. Wir wollten nicht nur einen „Bettelbrief“ schreiben, sondern auch die Chance nutzen, alle Firmen im Achental auf die Aktivitäten unserer Kirche aufmerksam zu machen. So erstellten wir zuerst einen Flyer in dem unsere zahlreichen Aktivitäten, die Ansprechpartner/innen und Rufnummern vorgestellt wurden. 

Sodann wurden die Telefonseiten der Achental-Gemeinden durchforstet und im Internet recherchiert, um möglichst vollständige Adressen mit Ansprechpartnern zu erhalten. Die Vermieter von Ferienwohnungen (auch gewerbliche Unternehmer) wurden auch einbezogen. Am Schluss waren es 854 Adressen. Den Mailingbrief frankierten wir mit einer Wohlfahrtsmarke und ließen die Kuverts mit dem Diakonie-Logo bedrucken, damit er nicht als Werbung ungesehen im Müll landet. Die Firma Print & Style, Herr Gerlitz, Grassau, schenkte uns die Kuverts und bedruckte sie freundlicherweise kostenlos. Die 854 Briefe mit Flyer und Überweisungsträger an die Firmen im Achental versandten wir am 16. und 21.11.2016. In die Gemeinde-Zeitungen des Achentals setzten wir am 18.11.2016 eine Notiz über den Spendenaufruf. 

Ziemlich schnell kamen dann eine 200, 100 und 500€ Spende, so dass unsere Unkosten schon mal gedeckt waren. Danach ging es nicht so schnell wie erhofft weiter, so dass wir uns entschlossen, noch Großirmen (mehr als 100 Mitarbeiter) in einem Radius von 50 km anzuschreiben. Dieses Mailing ging Anfang Dezember 2016 an 66 Firmen.  Nachdem Anfang Dezember 2016 in der Chiemgauzeitung ein Artikel über die Entwicklung der Elektromobilität im Landkreis erschien, schrieben wir auch unseren Landrat, Herrn Walch an. Er stellte uns den Kontakt zur Wirtschaftsförderungs GmbH des Landkreises Traunstein her. Die Geschäftsführerin, Frau Dr. Seeholzer, unterstützte uns vorbildlich, so dass wir über die Bürgerstiftung des Landkreises, Herrn Hasslach und die Kreissparkasse Traunstein-Trostberg, Herrn Pawellik und Herrn Fassbender 6.300 € erhielten.

Ergebnis  Insgesamt spendeten 22 Firmen (9.825 €) und 5 Privatpersonen (400€) des Achentals sowie 3 Firmen des Landkreises (6.800€) und die Diakonie Bayern gibt uns einen Zuschuss von 2.500€, in Summe sind das 19.525 € Die größte Einzelspende mit 5.000 € kam vom Lionsclub des Achentals, dessen Präsident , Herr Dr. Lentner , uns schon sehr bald diese Unterstützung zusagte. Weitere 4 Spenden lagen zwischen 1.000 und 3.300 €, 13 Spenden zwischen 200 – 500€ und 13 Spenden zwischen 10 – 100 €). Unsere Stiftung Diakonie im Achental ist bereit, die Batteriemiete von 1.200 €/J. für 3Jahre zu übernehmen.

Zum Abschluss der Aktion erschien in den Gemeinde-Zeitungen des Achentales am 28.6.2017 eine Danksagung an alle Spender/innen und die Einladung für Jedermann zu einer ökumenischen Segnung des Elektro-Autos am 5.7.2017, 17 Uhr, in unserer evangelischen Erlöserkirche Marquartstein. Die Spender/innen wurden per Brief eingeladen.

Ich danke nochmals allen Spender/innen, die die Anschaffung des Autos ermöglichten und auch den vielen, die uns tatkräftig bei der Durchführung einer für uns neuen Form der Spendenbeschaffung unterstützten. Hauptsächlich waren dies Pfarrer Maier, Diakon Soergel, Kirchenpflegerin Döring, Pfarramtssekretärin Hibsch und meine Frau. 

Sigmund Scriba

 

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