Ein Lastschriftmandat gilt unbefristet. Der Zahlungspflichtige kann es jederzeit widerrufen. Bitte beachten Sie: Ein Mandat verfällt automatisch, wenn seit Ihrer letzten Abbuchung mehr als 36 Monate vergangen sind. Wenn Sie nach dieser Frist erneut einen Betrag einziehen möchten, benötigen Sie ein neues SEPA-Lastschriftmandat. Um Geld vom Konto eines Kunden einzuziehen, benötigen Sie ein SEPA-Lastschriftmandat. Das Mandat kann für einmalige oder wiederkehrende Zahlungen erteilt werden. Der Zahlungspflichtige füllt das Mandat aus und gibt seine IBAN und (wenn nötig) den BIC an. Bei einem SEPA-Firmen-Lastschriftmandat muss er außerdem vor der ersten Lastschriftbelastung seiner Sparkasse oder Bank das erteilte Mandat bestätigen. Mehr Informationen zum SEPA-Lastschriftmandat (PDF) Ihre Versicherungspolizze verweist auf den Download der entsprechenden Versicherungsbedingungen. Diese finden Sie hier. Ihr Unternehmen muss jedem SEPA-Lastschriftmandat eine eindeutige Mandatsreferenz zuweisen.

Die Mandatsreferenz geben Sie zusammen mit Ihrer Gläubiger-Identifikationsnummer bei jeder Lastschrift an. So kann Ihr Kunde oder Geschäftspartner jede Einlösung einer Lastschrift nachvollziehen und jedes Mandat eindeutig identifizieren. Eine Gläubiger-Identifikationsnummer können Sie online kostenlos bei der Deutschen Bundesbank beantragen. Mit der SEPA-Lastschrift können Sie fällige Rechnungsbeträge in Deutschland und anderen SEPA-Teilnehmerstaaten einziehen – vorausgesetzt Sie haben ein SEPA-Lastschriftmandat des Zahlungspflichtigen. Sie können Ihr SEPA-Lastschriftmandat auch herunterladen und uns per Post oder E-Mail senden. Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder. Bei einer unautorisierten Belastung beträgt die Frist 13 Monate. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Zahlungspflichtige Ihnen kein Lastschrift-Mandat erteilt oder dieses bereits widerrufen hat. .

Mit einer SEPA-Lastschrift bezahlen Ihre Kunden oder Geschäftspartner Rechnungen einfach und bequem. Und Sie gehen sicher, dass das Geld pünktlich auf Ihrem Konto ankommt. Zur Änderung Ihrer Bankverbindung nutzen Sie bitte unser Kundenportal. Es gibt zwei verschiedene Arten von SEPA-Lastschriften. Die SEPA-Basis-Lastschrift verwenden Sie bei Verbrauchern. Der Zahlungspflichtige hat dabei einen Erstattungsanspruch von acht Wochen. Ist der Zahlungspflichtige keine Privatperson, sondern beispielsweise ein Unternehmen, können Sie die SEPA-Firmen-Lastschrift nutzen. Hier entfällt der Erstattungsanspruch nach erfolgter Einlösung.

Bei Lastschriften über 12.500 Euro ins oder aus dem Ausland besteht eine Meldepflicht an die Deutsche Bundesbank. Haben Sie Fragen zur Meldepflicht? Dann können Sie kostenlos bei der Deutschen Bundesbank unter der Telefonnummer 0800 1234-111 anrufen. Die SEPA-Firmen-Lastschrift bietet hier einen großen Vorteil: Der Zahlungspflichtige besitzt nach der Belastung keinen Erstattungsanspruch. Ein großer Vorteil der SEPA-Lastschrift ist die Angabe eines konkreten Fälligkeitsdatums. So sieht Ihr Kunde, wann der Betrag seinem Konto belastet werden soll. Sie wiederum können Ihr Liquiditätsmanagement verbessern. Bei der SEPA-Basis-Lastschrift kann der Zahlungspflichtige nach der Belastung die Erstattung innerhalb von acht Wochen nach dem Belastungsdatum verlangen. Innerhalb dieser Zeit kann er ohne Angabe von Gründen das Geld auf sein Konto zurückbuchen lassen.

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