Ökumenischer Jugendkreuzweg 2015 in der Erlöserkirche in Marquartstein setzt Zeitzeichen Schülerinnen und Schüler aus dem Oberen Achental hatten „das Kreuz im Fokus“

Zeitzeichen setzte die 9. Klasse aus der Mittelschule Grassau. In ihrer 3. Station nahmen sie „die Last des Kreuzes“ in den Fokus. Sie ließen „Gänsehaut – Gefühl“ aufkommen, indem sie zeigten, wie es einer Schülerin, die Asylantin ist geht, wenn sich die Mitschülerinnen, auf die diese besonders angewiesen wäre, sich von ihr abwenden. Das Pädagogische Zentrum Niedernfels gestaltete Ungerechtigkeit in der Klasse mit „Wegschauen“.  Das Jugendcafé zeigte im Schattenspiel dass „dunkle Wolken“ im Leben unvermeidlich sind, angenommen werden müssen und Jesus trägt die Leidtragenden. Die Achentalrealschule wies Wege aus der Schwäche mit Vorschlägen wie Beten, spenden, helfen und anderen. Ministrantinnen und Ministranten zeigten, dass Ermunterung durch Zuwendung der Mitmenschen funktionieren kann. Aus dem Landschulheim kam dieses Mal, dass Menschen für das Leid in der Welt verantwortlich sind und das Kreuz hilft es zu überwinden. Die Konfirmanden entdeckten in dem Gott der Lebe, der Zuwendung und des Guten die Perspektive aus dem Gott am Kreuz.

Alle Schülerinnen und Schüler samt der Gemeinde wurden eingeladen, das Holzkreuz mit Narzissen, Wünschen und Bitten in den Fokus zu nehmen, so dass ein mit Metallgitter löchriges Kreuz zum Zeichen des leuchtenden Lebens werden konnte.

Die Diakone Johannes Notter (katholisch) und Michael Soergel (evangelisch) führten in den Jugendkreuzweg ein. Soergel freute sich über den ökumenischen Chor Aufwind, den Corinna Halder mit der Querflöte und Klaus Biersack mit der Gitarre anführten. Diakon Heiko Jung und Pfarrer Rainer Maier beendeten den Jugendkreuzweg. Anschließend wurden Getränke und Pizzabrötchen gereicht, die dankenswerter Weise Gitti Ruhani bereitgestellt hatte.

Die Bilder mit den Kreuzwegthemen 2015 sind in der Erlöserkirche im Treppenhaus tagsüber zu sehen oder unter www.jugendkreuzweg-online.de. (DMSoerg)

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