Jeden Sonntag, zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr treffen sich Jugendliche (ökumenische „Jugendcaféler“) im Jugendkeller der evangelischen Erlöserkirche Marquartstein.

Im JuCa erlebt man:

Spaß – Gemeinschaft – Spiel – Freude – Gespräche – Selbst- und Mitbestimmung – Angenommen sein – Auszeiten vom Alltag – Glaube – u.v.m. – und noch mehr Spaaaaaaß!!!

Bei tollen Programmpunkten wie:

Hüttenübernachtung* Kino* Spiele* Eisessen* Raftingtour* ökumenischer Jugendkreuzweg* Kochen und Backen* Christkindl suchen* Rodln im Mondschein* Krimis drehen* DVD Abend* Facklwanderung* Nachtgeländespiele* und was den Jugendlichen noch so einfällt.

 

Das Jugendcafe lädt Jugendliche ab 12 ein zum Treffen/Aktivieren/Balancieren/Positionieren/Relativieren/Entspannen

Jugendcafe seit 1993 in der Loitshauser –Str.14, 83250 Marquartstein

Demnächst hier das neue Programm 2015/2016

 

Sommerfreizeit 2014:

JuCa meets Partners         (Muriel´s Text)

 Die neun Tage Ungarnfreizeit waren der perfekte Urlaub – es war heiß, sonnig und der Plattensee warm wie meine Badewanne. Neben schwimmen und Sonne baden waren wir auch Tretboot fahren und hatten dabei immer eine Menge Spaß.

Zurück in der Ferienwohnung wurden wir jedes Mal von unserem Gast Kater Harald begrüßt, wie ihn unsere Gruppenleiterin Maria liebevoll getauft hat. Der Kleine besuchte uns jeden Tag um sich seine persönliche Portion Streicheleinheit abzuholen und ergatterte meistens den besten Platz auf der Hollywood Schaukel. Natürlich haben wir dort auch Langosch gegessen, das ist eine Brotspezialität aus Ungarn. Es besteht aus Hefeteig, der in der Pfanne gebraten und wahlweise mit Sauerrahm und Käse bestrichen wird. In Ungarn ist Langosch eine Art Snack der fast überall angeboten wird, ich war danach allerdings Papp Satt. Aber wir haben nicht nur in der Sonne gelegen, dafür hat Michi und die Adelheid (sie wohnt in Siofok und kommt ursprünglich aus Deutschland und hat für uns die Dolmetscherin gespielt) gesorgt. Einen Tag sind wir drei Stunden in die Puszta gefahren um uns dort auf einer Pferdekutsche zu einem „Dorf“ bringen zu lassen in dem die Leute noch so wohnen wie vor vielen Jahrzehnten. Nach dem Besuch auf diesem Hof durften wir bei der Tourismusanlage eine Pferdeshow bewundern und bekamen ein ausreichendes Mittagessen mit Vor-, Haupt-, und Nachspeise. Selbstverständlich waren wir auch in Budapest. Dort hatten wir leider kein schönes Wetter, weshalb wir durch längeres Autofahren in den Genuss der sehr stark und wild befahrenen Straßen kamen. Gegen Abend hat der Regen aber nachgelassen und wir hatten sehr eindrucksvolle Aussichten von zwei „Bergen“ aus auf Budapest. Am Sonntag haben wir den Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Siofok besucht und auch „mitgestaltet“. So haben wir unter anderem drei Lieder, mit der Gitarre begleitet, auf deutsch gesungen und diversen Texte die der Pfarrer auf ungarisch gesprochen hat auch auf deutsch gesprochen. Die letzten zwei Tage unserer Reise verbrachten wir in der wunderschönen Stadt Wien, die uns sofort mit ihrem Charme in den Bann gezogen hat. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden wir auch relativ schnell unser Hotel und machten uns dann auf in die Innenstadt um ein schönes Restaurant für unser letztes gemeinsames Essen zu finden. Wir sind zu zwölft losgefahren und durch die Geburt von Luca nach neun Tagen nur noch zu elft heimgekehrt. Es war eine geniale Zeit mit viel Entdeckungen und tollen Stunden. (Muriel Mende)

Siófok – wir kommen 

Bei patschnassem Wetter (wie soll es diesen Sommer auch anders sein), fuhren wir, getränkt mit dem Reisesegen, los nach Siófok, Ungarn. Mit dabei waren fünf Mädels, fünf Jungs sowie Maria und Michael – ein hübsches Grüppchen.

In Siófok angekommen, begrüßte uns Adelheid Toth, Kirchenvorsteherin und Partnerschaftsbeauftragte der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde von Siófok..

Nach dem Beziehen unseres tollen Ferienhauses, besichtigten wir am folgenden Morgen die Lutherische Kirche im Oulu Park. Adelheid erzählte über die Entstehung der Kirche, dabei durften wir einem kleinen Orgelkonzert für uns lauschen. Anschließend empfingen uns einige Gemeindeglieder im Gemeindesaal. Ein liebevoll angerichtetes Buffet mit landestypischen Köstlichkeiten erleichterte den Einstieg zum gegenseitigen Kennenlernen.

Pfarrer Gabor Lampert und zwei Jugendliche (Franciska mit ihrem Bruder Benjamin) führten uns durch Siófok. Sie zeigten uns den Wasserturm, wovon man einen wundervollen Ausblick hat, die beste Eisdiele, das Ufer mit dem Friedensengel und auch die touristischen Angebote in Siófok. Anschließen erfrischten wir uns nochmals im Gemeindesaal und forderten den ungarischen Pfarrer beim Kickern heraus. Ein herrlicher Tag mit langem Fußmarsch, vielen Eindrücken und Gesprächen. 

Am nächsten Tag führte uns Adelheid nach Kerekegyházá in die Kunpuszta. Die Kutscher warteten schon mit ihrem Pferdegespann und ließen die Peitschen knallen sobald wir in den Kutschen saßen. So ging es ab durch die holprige, staubige Puszta mit einem kurzen Besuch eines alten Hofes mit vielen Tieren und einer alten Lehmhütte, die noch immer von den Einheimischen bewohnt und bewirtschaftet wird. Die anschließende Pferdeshow mit kleiner Reiteinlage, sowie das reichhaltige Mittagessen mit Live-Musik, ließen alle glücklich und satt zurück zum Ferienhaus kehren.Am Abend machten sich dann alle schick um das Nachtleben in Siófok zu begrüßen. Natürlich befolgten wir brav das deutsche Jugendschutzgesetz, und so waren ein Spaziergang in der lauen Sommernacht am Ufer und gemeinsames Einkehren zum Essen der Jugendlichen ein schöner Ausklang des Tages. 

Nun begab es sich zu der Zeit, dass in Marquartstein ein Kind geboren ward. Dieses Kind ist das kleine Brüderchen Luca von Chrissi – wollte es natürlich Willkommen- heißen. Verständnisvoll aber auch traurig verabschiedeten wir sie am Donnerstag mit dem Zug Richtung Heimat und waren dann nur noch zu elft unterwegs.

Bei Regenwetter versuchten uns zwei ungarische Jugendliche, Szimonetta und ihre Freundin, die Hauptstadt Budapest mit ihren Sehenswürdigkeiten zu zeigen. Der dichte Verkehr jedoch hinderte uns etwas daran. Gegen Abend ließ der Regen nach und so konnten wir in Pest die evangelische Kirche nahe der Matthiaskirche besichtigen und im Abendrot einen eindrucksvollen Ausblick über Budapest genießen. 

Die nächsten zwei Tage ließen wir etwas gemütlicher angehen. Ausschlafen tat auch mal gut! Wir trafen uns wieder mit Pfarrer Lampert um den gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag vorzubereiten. Nach getaner Arbeit ging es zum schönen, warmen Balaton. Dort schnappten wir uns ein paar Tretboote und strampelten hinaus. Endlich Sonne tanken, baden, Wasserball spielen und das Beisammensein bewusst wahrnehmen.

Am Abend, nach dem gemeinsamen Kochen und Essen wurden die Gitarren gestimmt und es wurde bis tief in die Nacht hinein fröhlich geträllert und viel gelacht.   

Ein Linienschiff brachte uns am kommenden Tag über Ballatonfüred nach Tihany. Wir betrachteten das Kloster Tihany und sprachen über die historischen Dorfentwicklung im Kontrast zum Siófoker Südufer. Hier und da wurde auch ein kleines Souvenir ergattert und ein leckeres Langosch war unser Mittagessen.

In Siófok wieder angekommen schlenderten wir noch etwas durch die Stadt und ließen uns schließlich nochmal zum Baden am Balaton nieder.Gegen Abend wurde gegrillt, geredet, gesungen, – uns ging es richtig gut! 

Am Sonntag fand der Hauptgottesdienst in der lutherischen Kirche statt. Wir freuten uns, dass wir durch deutsche, liturgische Beiträge, durch zwei Lieder und Gebete den Gottesdienst mitgestalten durften. Im Anschluss gab es, ähnlich wie bei uns, Kirchenkaffee mit Leckereien im Gemeindehaus. Da es unser letzter Abend in Ungarn war, luden wir die Siófoker Gemeindeglieder zum Grillen ein. Die Jugendlichen legten sich mächtig ins Zeug, wollten wir uns doch auch dankbar zeigen und gute Gastgeber sein. Wir bereiteten verschiedene Salate, Grillerei, Brot und Getränke. Und so saßen wir am letzten Abend mit unseren ungarischen Partnern im Ferienhaus, genossen die Zeit, redeten und sangen miteinander, sogar ein ungarisches Lied haben sie den Jugendlichen noch beigebracht, das viel Freude und Lachen aufkommen ließ.

 


„Chill your Life“ bei den Sommerfreizeiten

  • 2005 Siófok (Ungarn, Plattensee
  • 2010 Kroatien
  • 2011 Gardasee
  • 2012 Mecklenburg-Vorpommern
  • 2013 Frankreich
  • 2014 Siófok / Plattensee /Balaton

Derzeitiges Lieblingsgetränk: „Brösel-Tee“
Derzeitiges Lieblingsspiel: „Die Werwölfe vom Düsterwald“

Freiwillig besucht wird das JuCa derzeit von
*Muriel* Tobi* Chrissi* David* Julia* Mathis* Fabi*

Geschmissen wird der Laden von dem coolen Duo
Mary & Michi

Und ab hier Berichte:

Sommerfreizeit 2013

Jugend goes France

Mit zwei Bussen voll bepackt bis oben hin machten sich 12 Jugendliche mit drei Kapitänen am Montag Abend auf den Weg Richtung Frankreich. Eine lange Fahrt, die uns einen gemütlichen Zwischenstopp am nächsten Morgen in Monte Carlo, Monaco ermöglichte. Kurz Sonne getankt und sich im badewannen-warmen Meerwasser erfrischt, gings dann weiter zu unserem lauschigen Campingplatz in Anduze, wo wir drei erlebnisreiche Tage verbringen durften. Jeden Morgen vom Krähen des Hahns geweckt, bei dem es leider keinen Off-Button gab, stürzten wir uns in erlebnisreiche Abenteuer.Enge Straßen und noch engere Brücken ließen uns schöne Badeorte am Fluss finden. Die erfrischende Abkühlung im glasklaren Wasser tat bei den über 35 Grad Celsius auch wirklich gut – genauso wie die saftigen Wassermelonen, die wir neben zigtausenden Baguettes stets im Gepäck hatten!

Über die Kämpfe und Abenteuer der ersten Protestanten in Frankreich konnten sich die Jugendlichen in Mialet im Musee´de Desert informieren. Im Haus des Kamisardenkämpfers Rolland erfuhren die Jugendlichen wie die Menschen seinerzeit um die Zugeständnisse protestantisch leben zu dürfen kämpften. Nach blutigen Auseinandersetzungen kämpften sie um ihre Rechte so zu leben, wie es ihrem Gewissen und Rechtsempfinden entsprach. Es waren Kämpfe der Oberen Klasse gegen das Volk. Während in ganz Frankreich die Protestanten flüchteten, vertrieben wurden, zum Widerruf unter Lebensgefahr gedrängt waren, gefangen oder auf Galeeren geschickt wurden, konnte in den schroffen Bergen der Sevennen die Menschen Schutz finden. In Frankreich gab es einen Krieg der Königlichen gegen das eigene Volk, die Elite gegen das Volk. Heinrich der IV. Wird noch immer als ein König des Volkes verehrt, die Protestanten dort hingegen geachtet und hoch respektiert als loyale Mitbürger mit eigen Haltungen und Überzeugungen. Nach dem Museumsbesuch ging es dann in die nahegelegenen Gotten der Trabuc mit weltweit einzigartigen Tropfsteinbildungen, die an die chinesische Mauer erinnerten. Diese umfassten kleine Stifte die in der Phantasie des Betrachters wie Soldaten wirkten. Die Führung war in französischer Sprache, bei der manche etwas, und andere nichts verstanden. Aber die Schönheit der natürlich geformten Gebilde ließen alle mit „Oh´s“ und „Ah´s“ staunen.

Vielfältige Bambusarten, ein riesiger Bambus – Irrgarten, süße Schweinchen im Bambusgehege – das alles gabs zu sehen in der grünen Bambusseraii, eine richtige Wohlfühloase!Richtig Actionreich war am folgenden Tag die spritzige Kanufahrt im reißenden Gewässer des Herault! In Zweier-Kanus mussten kleine Wasserfälle, spitzige Felsenslaloms und andere Hürden gemeistert werden. Da liefen die Kanus schon mal voller Wasser oder man kenterte. Alles halb so schlimm – wir waren mit Helm, Schwimmwesten und Badesachen ausgestattet. Die schöne Landschaft lud uns ein, anzulegen und ein Päuschen zu machen. Von den Felsen springen, ins Wasser tauchen, schwimmen, genießen – für jeden war was dabei!

Hungrig von all den Erlebnissen, wurde Abends am Campingplatz gourmetmäßig gekocht und geschlemmt. Unser Lieblingsspiel „Die Werwölfe vom Düsterwald“, chillen und Sternegucken waren weitere, kleine Highlights.

Nun war es Zeit, etwas zu entspannen. Also, ab ans Meer für 2 ½ Tage. Sonne, Strand, Meer, Wellen – alles perfekt. Es wurde fast professionelles Beachvolleyball bis zum Umfallen gespielt. Manche bevorzugten in der Sonne bei einem Nickerchen oder einem guten Buch zu relaxen. Außerdem konnte man im Sand gut einbuddelt werden und es wurden tolle Sandburgen gebaut. Am Campingplatz konnte man sich im Boccia üben und Wasserrutschen. Die Animation im Pool luden, wenn man die richtige Badehose besaß, zum Wasserspaß ein!

So langsam mussten wir Abschied von dem schönen Frankreich nehmen und fuhren über Nacht Richtung Gardasee. Früh morgens kamen wir dort an und holten etwas Schlaf im Bus nach. Bis wir in unseren Campingplatz eingelassen wurden, vertrieben sich die einen die Zeit am Spielplatz mit Kaffee trinken und Volleyball spielen und die anderen suchten sich ein Plätzchen am See um zu dösen.

Nachdem alle wieder frisch und munter waren, brachen wir am Abend auf nach Lazise. Der Wunsch nach Pizza führte uns in eine leckere Pizzeria – das gemeinsame Abschlusshighlight unserer Sommerfreizeit. Und weil man schon in Lazise war, kam natürlich auch das Shoppingfieber hoch. So stürmten die Jugendlichen in die Geschäfte – ein Souvenir hier, ein Kleidchen dort – und einige kamen mit vollen Taschen zurück.

Am folgenden Morgen war dann endgültiges Aufbrechen angesagt. Zelte abbauen, Busse beladen – das Volumen hatte sich ganz schön vermehrt, nochmal winken und dann auf nach Marquartstein.

Bei einer Pause verrieten uns die Jugendlichen bei einem Feedback ihre weitaus positiven Eindrücke, die gerne bei einer kommenden Freizeit wiederholt werden dürfen.

Wohlbehalten kam die gesamte Crew am Dienstag Abend erschöpft aber glücklich in Marquartstein an.

Es war eine schöne, erlebnisreiche Freizeit mit tollen Jugendlichen, die sich nicht alle vorher kannten, aber es schafften, ein positives Gruppenklima aufzubauen und auszustrahlen.Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen auf eine nächste, gemeinsame Sommerfreizeit im August 2014.

Wir treffen uns wie immer jeden Sonntag in Marquartstein im Jugendcafe´ von 18-20.00 Uhr, Loitshauser-Str. 14, 83250 Marquartstein im evangelischen Gemeindezentrum,.

Maria Zechmeister/Michael Soergel


ES WAR EINMAL:

Jugendfreizeit am ungarischen Balaton im August 2005

ein Reisebericht – zusammengestellt von all denen, die dabei waren

Samstag, den 6. August 2005: Anreise mit dem Zug Auf der Hinfahrt mußten wir dreimal umsteigen. Dabei war die Fahrt von Salzburg nach Budapest die längste Strecke. Aber in diesem EC war es ruhig und bequem genug, dass wir lesen, schreiben und Karten spielen konnten. Wie der EC seine 25 Minuten Verspätung reingeholt hat, wissen wir nicht, aber irgendwie haben wir den Anschlusszug gerade noch erreicht. Beim Umsteigen in Szekesfehervar standen auf dem Gleis zwei Züge und alle Ansagen und Fahrpläne waren nur noch in Ungarisch. Mit dem Sprachführer und etwas herumfragen haben wir den Zug in die richtige Richtung gefunden. Nach einem kurzen und herzlichen „jo estét“ (= Guten Abend) am Bahnsteig in Siofók erreichten wir müde Balatonföldvar.

Sonntag, den 7. August 2005 Morgens haben wir erst einmal ausgiebig gefrühstückt. Danach sind wir mit dem Bus zum deutschsprachigen Gottesdienst nach Siofók gefahren und anschließend gings hinüber in die schöne evangelische Kirche von Siofok, um den Rest des ungarischen Gottesdienstes noch mitzubekommen. Hier wurden wir extra begrüßt. Nach dem Mittagessen nutzten wir unsere freie Zeit zu einem Bummel durch die Marktstände. Gegen Abend ging es mit dem Zug wieder zurück nach Balatonföldvar zum Abendessen ins Hotel. So gegen 20.00 Uhr haben wir dann noch einen Spaziergang zum Hafen unternommen und den Ort erforscht. Alles in allem war dieser Tag sehr schön.

Montag, den 8. August 2005 Nach dem Frühstück mit allen anderen Gästen im Haus gab es eine erste Einheit zum Thema „Namen“. Es war sehr interessant, von allen die Geschichte und Bedeutung der Namen kennen zu lernen und auch, warum die Eltern ihre Kinder so genannt haben. Nach dem Mittagessen im Ort spazierten wir die Strandpromenade entlang. Ich hatte zwar einen Sandstrand erwartet, aber dafür hatte das Wasser eine erträgliche Temperatur, obwohl es an diesem Tag sehr windig war. – Zum Abendessen hat die Famile des Hauses extra und nur für uns ein echtes ungarisches Kesselgulasch gekocht. Es war sehr, sehr gut – wir haben alle zwei oder drei Teller gegessen. Danach sind wir zum Pier gelaufen und hatten Glück, denn wir konnten gerade noch den Sonnenuntergang sehen.

Es war wunderschön über dem Wasser den bunten Himmel zu sehen. Es war ein sehr schöner Tag und ein super Abend.

Dienstag, den 9. August 2005: Tagesausflug nach Budapest „Ungarns Hauptstadtluft schnuppern“ war wirklich ein tolles Erlebnis! Von Frau Tóth als Fremdenführerin professionell unterstützt, lernten wir die vielen Seiten der Metropole kennen: Sehenswürdigkeiten (St. Stephan ist wirklich zu empfehlen!!!), schöne Stadtviertel mit Mosaikdächern und natürlich auch Shopping; die große beeindruckende Markthalle, aber auch viele Läden luden zum Geldausgeben ein. Das taten wir auch beim anschließenden Cafébesuch im „Touristenviertel“. Abends, beim Abendessen wurden die neu gekauften Dinge zur Schau gestellt und ein leckeres Essen gegessen.

Mittwoch, den 10. August 2005 Heute haben wir nach dem Frühstück über den bisherigen Verlauf der Freizeit und über das Faltblatt einer Sekte gesprochen, das wir in der Herberge gefunden hatten. Daraus hat sich eine interessante Diskussion über den Glauben entwickelt.- Nach ein paar Spielen und dem Mittagessen sind wir zum Baden gegangen – es war der erste, wirklich sonnige Tag! Gegen 17.00 Uhr haben wir uns mit Pfarrer Lambert in Siofók getroffen. Als Preis für unsere Bemühungen, auf ungarisch zu singen, haben wir dann ein ungarisches Liederbuch bekommen.

Nach einem mehr als reichlichen Essen in einer Pizzeria und einer mäßigen Beachparty gings mit dem Zug wieder nach Balatonföldvar. Mit einer frisch gekauften Melone sind wir ins Haus zurück und nach einigen Spielen müde ins Bett gesunken.

Donnerstag, den 11. August 2005: Tagesauflug nach Tihany Nach dem Frühstück um 8.15 Uhr setzten wir mit der Schiffsfähre um 9.30 Uhr nach Tihany über, um unter der Führung von Stefan Rippler die geschichtsträchtige Halbinsel zu erkunden. – Vorbei an schönen, eigenwilligen ehemaligen Fischerhäusern und durch die wilde Natur gings hinauf zum Benediktinerkloster, das für die Ungarn besonders bedeutsam ist, da dort ihr ältestes Schriftstück entdeckt wurde. Es war sehr warm. Gegen Mittag aßen wir in einem typisch ungarischen Restaurant – wo draussen gekocht wurde – Wiener Schnitzel und anderes. So gestärkt wanderten wir durch eine idyllische Landschaft ca. 3 km zur nächsten Schiffsanlegestelle. In Balatonföldvar angekommen, gingen einige gleich zum Baden, andere aßen Melone und nach dem Abendessen im Hotel gings nochmal kurz in den Supermarkt oder in die „Spielhölle“. Im Anschluss daran entstanden die ersten Freizeitberichte.

Freitag, den 12. August Nach dem außergewöhnlichen Frühstück (es gab heiße Würstchen!) ging es ein weiteres Mal nach Siofók: Besuch des Emmerich-Kálmán-Museums (berühmter Operettenkomponist), Bummel in der Markthalle, Pizzaessen, Eis, etc. … Das wolkige Wetter konnte einigen Hardcore-Schwimmern den Sprung in den Balaton für´s vorerst letzte Mal nicht verderben! Wir sagen „Tschüss, Balaton!!“ –Am Abend versuchten wir uns zum Abschluss im „Plattentanzen“ und Motorradfahren!

Samstag, den 13. August 2005: Rückfahrt –Diesmal mussten wir nur in Budapest und Salzburg umsteigen. Wir sind noch alle sehr aufgekratzt und spielen nochmal Würfeln und ein aufregendes „Mensch ärgere dich nicht“. Jetzt trennen sich unsere Wege bald, aber das Nachtreffen ist schon ausgemacht. Beim nächsten Mal wollen wir gerne etwas länger bleiben – beim nächsten Mal?

Es gibt nur dann ein nächstes Mal, wenn sich schon jetzt die, die dabei waren und die, die dieses Mal nicht mit konnten und die, die jetzt Lust auf eine Reise zum Balaton bekommen haben, bei Regina melden (Tel. 08641 / 78 10 – ggf. Nachricht hinterlassen). Stefan Rippler und Stefan Sachs helfen wieder gerne bei der Reiseleitung. –

Ganz herzlich danken wir an dieser Stelle auch Herrn Rippler sen. für die hilfreiche und wegbereitende Organisation vor Ort in Ungarn